2007 und 2008

Nachdem der Rumpf außen fertig war, musste das Schiff gedreht werden. Nach vielen Überlegungen, mit welcher Vorrichtung das Boot wohl am besten zu drehen wäre, brachte uns ein Artikel im Woodenboat auf die naheliegendeste und einfachste Methode.

Die Buddy and Beer Methode.

Eine Kiste Bier und genügend Freunde - ruckzuck lag das Schiff bereit für den weiteren Ausbau.

Ab jetzt konnten wir zweigleisig weiterarbeiten. Jahreszeitabhängig im Carport, aber nun auch, gerade in der kühleren Jahreszeit, in der kleinen Werkstatt.

Beschläge, Pinne, Kajütaufbau und Restaurierung diverser Ausbauteile konnten parallel bearbeitet werden.

Der Rumpfaufbau:

Als Holz verwendete ich Oregone Pine und für den Decksbelag Teak. Beides Hölzer, die ich, in großer Menge und Spitzenqualität, kostenlos in einem Abbruchsobjekt demontieren konnte.

Ich verlängerte die Spanten und erhöhte den Rumpf um einen naturbelassenen Plankengang (zweilagiger Aufbau, ca. 30mm Stärke).

Als nächster Schritt folgten nun die Auf - und Einbauten. Schicht für Schicht wurden jetzt die jeweiligen Brettlagen eingepasst und zusammen verleimt.

ein Haufen Brennholz

Parallel dazu baute ich eine klassisch anmutende Ruderpinne, das Aluruderblatt dazu mit Epoxy/Carbon  beschichtet.


Das alte Dach wurde von innen und außen von vielen Lackschichten befreit, ausgespachtelt, eine größere Schiebeluköffnung eingebaut und abschließend mit Glasfasermatten und Epoxydharz beschichtet.


Nebenbei konnte ich an langen Winterabenden die alten Bronze - und Messingbeschläge von alten Lackschichten befreien und wieder aufpolieren.